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EO ist eine schwere, potenziell das Sehvermögen bedrohende Erkrankung. Die Erkrankung kann voranschreiten, ist aber mittlerweile gut therapierbar. Wenn Sie unter EO leiden attackiert Ihr Immunsystem fälschlicherweise das Muskel- und Fettgewebe hinter den Augen. Es kommt zu Entzündungen (Rötung und Schwellung) und Gewebezubildung. EO hat 2 Phasen. Die erste wird die “akute” oder auch “aktive” Phase genannt. Daran anschließend folgt die chronische Phase, die auch “inaktive Phase” genannt wird.
Die endokrine Orbitopathie and Morbus Basedow sind beide Autoimmunerkrankungen. Obwohl die EO oft mit Morbus Basedow vergesellschaftet ist, sind es zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen. Daher benötigen beide Erkrankungen die Expertise verschiedener Fachärztegruppen und unterschiedliche Behandlungen.
Morbus Basedow betrifft die Schilddrüse. EO betrifft das Muskel- und Fettgewebe hinter dem Auge.
EO beginnt mit einer akuten Phase, die Symptome der Erkrankung beginnen häufig sehr plötzlich und verschlechtern sich schnell. Diese Phase kann von 6 Monaten bis 2 Jahre andauern. Die Entzündung und Vernarbung kann das Auge während dieser Phase schädigen, und einige Änderungen verursachen.
Diese Veränderungen können sich auch auf die psychische Verfassung auswirken, manche Patienten sind ängstlich oder gar depressiv.
Wichtig ist, die Therapie möglichst früh, während der aktiven Phase zu beginnen.
Bildcredit: CLINICAL PHOTOGRAPHY / SCIENCE PHOTO LIBRARY
Die akute Phase wird von der chronischen Phase abgelöst. Auch in dieser Phase können Symptome auftreten. Nur ein Facharzt kann eine Beurteilung der Stadien abgeben, generell kann man aber sagen, dass es einige Signale gibt, die darauf hinweisen, dass Sie in eine chronische Phase eingetreten sind:
Die Entzündung, die in der akuten Phase begonnen hat, verursacht leider häufig Narbengewebe. Dieses kann Schäden am Auge begünstigen, was sich durch verschiedene Symptome äußert. Wichtig ist eine möglichst frühzeitige Behandlung, um die Entstehung von Narbengewebe zu verhindern.